Tinitus- Wie kann ich mich davor schützen?

Gemäss den Angaben der Deutschen Tinnitus Liga litten 2016 in Deutschland fast drei Millionen Menschen an störenden Geräuschen im Ohr.  Das durchdringede Pfeifen, Hämmern oder Klingeln beeinflusst somit das Leben Vieler negativ und führt bei manchen zu Schlafstörungen, Depressionen und Konzentrationsschwierigkeiten. Doch was genau ist Tinnitus? Wie entsteht er? Welche Folgen können die störenden Ohrengeräusche für mich haben? Wie kann ich ihn verhindern oder werde den Tinnitus wieder los? Diesen Fragen wollen wir in unserem Blogpost nachgehen.

Was ist Tinnitus und wie entsteht er?

Als Tinnitus bezeichnet man ein störendes, anhaltendes Ohrengeräusch, wie ein Klingeln, Zischen, Brummen, Sausen, Rauschen oder hohes Pfeifen. Im Prinzip erlebt jeder Mensch diesen Zustand in seinem Leben mindestens einmal, wenn er beispielsweise lautem Lärm ausgesetzt ist. Im Glücksfall verschwindet dieses Geräusch nach einer kurzen Zeit wieder, es kann jedoch auf bleiben und auf Dauer den Lebenskomfort stark beeinflussen.

Obwohl die Betroffenen das Geräusch denken, dass sie das Geräusch im Ohr selbst wahrnehmen, entsteht der Tinnitus im Gehirn. Das Pfeifen ist somit nur ein Phantomgeräusch oder auch subjektiver Tinnitus. Im Prinzip handelt es sich hierbei um eine Art Hyperaktivität der Gehirnzellen, welche die akustischen Signale welche vom Ohr in Form von Impulsen an sie weitergeleitet wurden verarbeiten.  Sollten aus verschiedensten Gründen weniger Signale ankommen, kompensieren diese Zellen in der Hörrinde des Gehirns mit Überempfindlichkeit. Durch diese Kompensation entsteht das vermeintliche Klingeln im Ohr. Der Grad dieser Reaktion kann sehr unterschiedlich sein und dementsprechend variiert die Wahrnehmung von Patient zu Patient.

Gründe für die Verringerung der Signale sind zu zahlreich. Hier ein paar Beispiele für mögliche Ursachen von Tinnitus: Hirnverletzungen, hohe Lärmbelastung, Erkrankungen des Innen- oder Mittelohres, Durchblungsstörungen, Hörsturz, Tubenkatarrh, Otosklerose, Menière-Krankheit, Bluthochdruck, psychosomatische Symptome, Störung der Schalleitung, Erkrankungen der Hörnerven, Drogenkonsum, Stress, Alter, Tumore, ein Loch im Trommelfell und so weiter.

Welche Folgen kann Tinnitus auf mich haben?

In erster Linie beeinflusst das anhaltende Ohrengeräusch das Wohlbefinden beträchtlich. Besonders an stillen Orten kann dieses hohe Pfeifen regelrecht in den Wahnsinn treiben. Die häufigsten Folgen sind: Schlafstörungen, Hörprobleme, eine Bandbreite von Stadien von Verzweiflung, Frustration bis zu Depressionen, Geräuschempfindlichkeit, Konzentrationprobleme und so weiter.

Da die Wahrnehmung immer unterschiedlich ist, ist auch der Grad der Beeinflussung des Tinnitus auf das Leben des Patienten sehr verschieden. Manche Menschen, mit schwächeren Symptomen, können den Pfeifton mehr oder weniger im Alltag ausblenden, während Personen mit lautem Pfeifen nur schwierig den Alltag bewältigen können.

Wie kann ich den Tinnitus verhindern oder wieder loswerden?

Da die Ursachen sehr unterschiedlich sein können, sind die Massnahmen zum Schutz davor relativ unterschiedlcih. Eine der häufigsten Ursachen für Tinnitus kann eine dauerhafte aber auch nur kurzzeitige, dafür sehr hohe, Lärmbelastung sein. Diese erfahren wir sowohl in bestimmten Arbeitsumfeldern, als auch zu Hause oder in der Freizeit, beispielsweise auf Konzerten. Für diesen Auslöser gibt es verschiedene Lösungen. Zum einen können die Ohrenstöpsel, wie beispielsweise die bequemen aus besonders weichem Polyurethan Schaum von Viwanda, einen gewissen Schutz bieten. Nicht alle jedoch empfinden das Tragen von Gehörstöpseln als angenehm, deshalb sollte auch die Verwendung von Kapselgehörschützern bei der Auswahl des besten Schutzes für die eigene Situation in Betracht gezogen werden. Viwanda bietet hierbei sehr viele Optionen, nicht nur Situationsbezogen, sondern auch in Grössen, Farben und Ausstattung.

Die Behandlung eines Tinnitus ist sehr von dessen Ursache und dem Störempfinden des Patienten abhängig. Leider gibt es bis heute KEINE übergreifende Methode um den Tinnitus zu beheben und in manchen Fällen ist es auch nicht mehr möglich das Klingeln loszuwerden. Bei Fällen welche noch behandelbar sind, wird meist auf die Behebung der Ursache des Geräusches fokussiert, wie beispielsweise die fachgerechte Behandlung einer Mittelohrentzündung. Im Idealfall kann so der Tinnitus vollständig wieder verschwinden, in weniger Idealen Fällen kann zumindest die Wahrnehmung beeinflusst und die vermeintliche Lautstärke auf ein ertragbares Level gesenkt werden. Bei nicht kurierbaren Patienten wird meist mit verschiedensten Techniken versucht, den Umgang im Alltag zu erleichtern, sodass diese zumindest ein einigermassen geregeltes Leben führen können. Wir empfehlen Ihnen jedoch, schützen Sie sich und gehen das Risiko eines solchen Gehörschadens wenn möglich nicht ein!

An dieser Stellen wollen wir noch anmerken, dass gerade Eltern sich die Gefahr der Lautstärke für Kinderohren bewusst sein sollten. Diese sind in der Regel noch etwas stärker gefärdet und gerade im Umfeld auf Festivals oder Konzerten ist es daher das Beste einen geeigneten Gehörschutz zur Hand zu haben. Unser Mitarbeiter war vor kurzem auf dem Back to Future Open Air in Glaubitz und war erfreut zu sehen, dass unsere Viwanda Kapselgehörschützer für Kinder durchaus auf so manchen Kinderköpfen zu finden waren.

 

Du willst dich auch schützen? Kein Problem! Schau in unsere Gehörschutz Kategorie und finde deinen passenden Gehörschutz! 

Kleiner Tipp am Rande: Teste die Lautstärke an deinem Arbeitsplatz mit der gratis App Sound Analyzer. So kannst du den Lärmpegel in deiner Umgebung ganz leicht messen und weisst, wann du einen Gehörschutz tragen solltest.

 Credits: Arne Marenda Photography

 

 

Bereits Tinnitus oder Hörprobleme?  Mehr Informationen findest du hier:

Deutsche Tinnitus Liga e.V.

Deutsches Hörzentrum Hannover

Tinnitus Magazin

Tinnitus Talk

TIBEZ (Tinnitus Beratungszentrum)

Tinnitracks

Tinnitus- Hilfe

Audiology Worldnews

Deutsche Welle

 

 

 

 

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